Konferenzsprache ist Deutsch und Englisch. Für unsere fremdsprachigen
Gäste werden die deutschen Vorträge ins Englische simultanübersetzt.


  Symposium „eLAW – Digitales Lehren und Lernen im Juristischen Studium“
 
26. - 28. November 2015 an der SRH Hochschule Heidelberg

Donnerstag, 26. November 2015

Ab 18.00 Vortreffen (mit Voranmeldung)
  Sudpfanne, Hauptstraße 221-223, 69117 Heidelberg

Freitag, 27. November 2015 

Ab 08.30 Uhr Registrierung der Teilnehmer

09.00 – 9.15 Uhr  Begrüßung und kurze Einführung in die Thematik
  Prof. Dr. Winterberg, Rektor der SRH Hochschule
  Prof. Dr. Julia Rózsa, Leiterin der Akademie für Hochschullehre
  Prof. Dr. Carolin Sutter, Dekanin der Fakultät für Sozial- und Rechtswissenschaften

09.15 – 10.45 Uhr DIGITALES LEHREN UND LERNEN ALS HERAUSFORDERUNG FÜR DIE HOCHSCHULLEHRE
  Digitales Lehren und Lernen - Didaktischer Nutzen und Verbesserung der Lehrqualität durch den Einsatz neuer Medien
  Prof. Dr. Ulf-Daniel Ehlers, Vizepräsident Qualität und Lehre Duale Hochschule Baden-Württemberg
  Gelegenheit für Fragen und Diskussion

10.45 –11.00 Uhr Kaffee-Pause
11.00 – 12.30 Uhr  Digitales Lehren und Lernen im juristischen Studium in Deutschland –
  Bestandsaufnahme und Best-Practice
 

Zum Stand des Digitalen Lehrens und Lernens in Juristischen Studiengängen in Deutschland
Prof. Dr. Carolin Sutter, SRH Hochschule Heidelberg

 

„eLAW“ – Zur praktischen Umsetzbarkeit des inverted classroom-Konzepts im Rechtsunterricht

Prof. Dr. Christoph Schärtl, SRH Hochschule Heidelberg

 

eLearning-Strategien und –Möglichkeiten im Rechtsunterricht in Deutschland

Prof. Dr. Michael Beurskens, Universität Bonn

 

Gelegenheit für Fragen und Diskussion


12.30 – 14.00 Uhr MITTAGESSEN
14.00 – 15.00 Uhr Social Media in der Juristischen Lehre
 

Facebook und Co. bei der Betreuung wissenschaftlicher Arbeit(sgrupp)en

Professor Dr. Michael Frey, Mag. rer. publ., Hochschule für Öffentliche Verwaltung, Kehl

 

Law Blogging with Formative Peer-Assessment: Towards Deeper Learning and Greater Student Engagement

Dr. Egle Dagilyte, Anglia Ruskin University, Cambridge

  Gelegenheit für Fragen und Diskussion

15.00 -15.15 Uhr Kaffee-Pause
15.15- 16.15 Uhr 

WORKSHOPS (um entsprechende Vorauswahl bei Anmeldung wird gebeten)

 

Workshop 1: Paducation – Verbesserung der Lehre durch Einsatz von Tablet Computern

Martin Fritze, Seminarrektor, Lehrbeauftragter der Universität Regensburg (EFL-Didaktik)

 

Workshop 2: Multimedia Online Assessment Support by Virtual Learning Platforms

Prof. Dr. Matthew Homewood, Nottingham Trent University

 

Workshop 3: Design Thinking – Einsatz von Kreativitätsmethoden zur Optimierung digitaler Lehr-/Lern-Umgebungen

Prof. Dr. Anke Schuster, SRH Hochschule Heidelberg


16.15 – 17.00 Uhr Kollegiale Fachberatung und Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch
Ab 17.00 Uhr

GET-TOGETHER UND AUSKLANG

   

Samstag, 28.11.2015 

Rahmenprogramm (mit Voranmeldung)

Ab 10.00 Uhr

Führung durch Heidelberg/Besichtigung des Heidelberger Schlosses

12.00 Uhr

Mittagessen und Gelegenheit zum Besuch des Heidelberger Weihnachtsmarktes


Zielgruppe:

Die Konferenz richtet sich an

  • alle Lehrenden in juristischen Studiengängen - insbesondere an diejenigen, die sich mit der juristischen Fachdidaktik und der Weiterentwicklung der Lehre beschäftigen,
  • an Lehrende anderer Studiengänge, die Interesse an digitalen Lehr-/Lernformen haben,
  • an Vertreter der Zentren für Hochschuldidaktik und
  • an Studierende, die an der Entwicklung der Lehre interessiert sind.
Prof. Dr. Michael Beurskens - Friedrich-Wilhelms Universität Bonn
eLearning-Strategien und –Möglichkeiten im Rechtsunterricht in Deutschland

Dr. Egle Dagilyte - Anglia Ruskin University, Cambridge
Law Blogging with Formative Peer-Assessment: Towards Deeper Learning and Greater Student Engagement

Prof. Dr. Ulf-Daniel Ehlers - Vizepräsident Qualität und Lehre Duale Hochschule Baden-Württemberg
Digitales Lehren und Lernen - Didaktischer Nutzen und Verbesserung der Lehrqualität durch den Einsatz neuer Medien

Martin Fritze - Seminarrektor, Lehrbeauftragter der Universität Regensburg (EFL-Didaktik)
Workshop 1: Paducation – Verbesserung der Lehre durch Einsatz von Tablet Computern

Matthew J. Homewood LLB (Hons) PGCHE FHEA - Nottingham Trent University
Multimedia Online Assessment Support by Virtual Learning Platforms

Prof. Dr. Christoph Schärtl - SRH Hochschule Heidelberg
„eLAW“ – Zur praktischen Umsetzbarkeit des inverted classroom-Konzepts im Rechtsunterricht

Prof. Dr. Anke Schuster - SRH Hochschule Heidelberg
Workshop 3: Design Thinking – Einsatz von Kreativitätsmethoden zur Optimierung digitaler Lehr-/Lern-Umgebungen

Prof. Dr. Carolin Sutter - SRH Hochschule Heidelberg
Zum Stand des Digitalen Lehrens und Lernens in Juristischen Studiengängen in Deutschland
Moderatoren

  Professor Dr. Jan-Hendrik Dietrich
 
Professor Dr. Christoph Schärtl
  Professor Dr. Carolin Sutter

eLearning-Strategien und –Möglichkeiten im Rechtsunterricht in Deutschland

Der Vortrag behandelt an praktischen Beispielen die Frage, wie man den Herausforderungen juristischer eLearning-Projekte für Lehrende und Studierende außerhalb besonderer Großprojekten im Lehralltag begegnet. Dabei geht es nicht nur um finanzielle und/oder technische Engpässe, sondern vor allem um Zeitmanagement, Überzeugungsarbeit und Flexibilität. Gleichzeitig sollen die vermeintlichen tatsächlichen Kosten und Vorteile von eLearning bei der Vermittlung rechtlicher Fragestellungen umrissen und kritisch hinterfragt werden.

The presentation will use actual examples to illustrate the challenges of eLearning in everyday legal education. Both teachers and students have to accept certain changes to their usual routine. Questions arise not only with regards to financing, organisation and technology, but often also extend to general time management, marketing and need for on-the-fly-adaptation. Furthermore, both supposed and actual costs and benefits of new media in legal education will be critically analyzed.


Law Blogging with Formative Peer-Assessment: Towards Deeper Learning and Greater Student Engagement

Today legal blogging is no longer news: many law firms and businesses use blogging as a marketing tool, and some even ask students applying for employment to write a blog post, in order to assess their writing skills and communication abilities with non-specialist audiences.

In her contribution, Egle Dagilyte will share her experience on peer-assessed blog writing via Blackboard Wikis tool as an innovative teaching and assessment method in law, introduced by an academic teaching project with LL.B.-students at Buckinghamshire New University (UK). Both from student perspective as well as from teaching perspective, the lecturer will focus on the question whether module leaders and law tutors should employ more blog writing exercises that are assessed either formatively or summatively, because law blogging engages students with the subject and helps develop multiple skills that graduate employers seek (e.g. student confidence in writing and in tackling unfamiliar tasks in the future; enhancement of students’ literateness and IT literacy).



Digitales Lehren und Lernen - Didaktischer Nutzen und Verbesserung der Lehrqualität durch den Einsatz neuer Medien

Hochschulen sehen sich zunehmend mehr in der Verantwortung digitale Medien in der Lehre einzusetzen. Dabei wird immer deutlicher sichtbar, dass ein rein additiver Umgang, etwa im Sinne eines reinen Verfügbarmachens von Lehrmaterialien im Web nicht mehr den Anforderungen entspricht. Vielmehr bergen digitale Medien ein transformatorisches Potenzial, welches darin liegt, Lehr- und Lernprozesse wirklich zu verändern und qualitativ weiterzuentwickeln. Jungen Menschen wird auf diese Weise geholfen, mit digitalen Wissensresourcen umzugehen, diese für die eigene Entwicklung zu nutzen und im Sinne eines produktiven Prozesses für den eigenen Lern- und Bildungsprozess heranzuziehen und kritisch zu verwenden. Wesentliche Grundvoraussetzungen dafür ist ein bildungsbezogenes Verständnis des Umgangs mit den neuen digitalen Medien für Hochschullehre. Der Vortrag führt ein in sinnvolle didaktische Möglichkeiten, Medien in der Hochschullehrer zu nutzen, um die transformatorischen Potenziale der neuen digitalen Medien zu erschließen und stellt dabei auch die Frage nach der Qualität.



Multimedia Online Assessment Support by Virtual Learning Platforms

The lecture will discuss the ‘Twittery Vision’ project, a project developed in response to increased examination anxiety amongst students of the core EU law module at Nottingham Law School. The project focussed upon the adoption of a fully inclusive digital technology to enhance student engagement in revision opportunities. In so doing, it was shown that engagement among the cohort was improved with subsequent positive effects also found in student outcomes. Further beneficial effects were felt by academic staff who were able to use limited time more effectively resulting in the use of technology enhanced teaching achieving a ‘win, win’ solution to an increasingly prevalent problem in higher education nationally and internationally.



„eLAW“ – Zur praktischen Umsetzbarkeit des inverted classroom-Konzepts im Rechtsunterricht

Veränderte hochschulpolitische Rahmenbedingungen („Bologna“) sowie neue Lerngewohnheiten („digital natives“) stellen die juristische Fachdidaktik vor große Herausforderungen: Unverzichtbar sind weiterhin ein umfassendes Struktur-/Systemverständnis sowie die Beherrschung der juristischen Arbeitsmethode. Gleichzeitig fehlt aufgrund der curricularen Modularisierung und frühzeitigen Spezialisierung die Zeit zur Vermittlung von fachübergreifendem Grundlagenwissen und juristischer Methodik.

Abhilfe könnte die Umsetzung des inverted classroom-Konzepts schaffen. Prof. Christoph Schärtl (SRH Hochschule Heidelberg) beschäftigt sich mit der Idee und Realisierbarkeit einer zentralen, das gesamte juristische Studium begleitenden Lehr-/Lernplattformen („eLAW“), welche den Präsenz­unterricht mit didaktisch gesteuerten, an die individuellen Lernbedürfnisse und den jeweiligen Lernfortschritt angepassten Selbstlernphasen verknüpft, um den notwendigen Freiraum zur Vermittlung und Anwendung der juristischen Arbeitsmethodik zu schaffen. Damit einher geht nicht nur eine Neuausrichtung des Präsenzunterrichts (shift from knowledge to methodology), sondern auch ein verändertes Rollenverständnis des Lehrenden weg vom „Vortragenden“ hin zum Lerncoach und Arrangeur optimaler Lernumgebungen.

Triggered by the new political framework of Higher Education („Bologna“) as well as by new learning habits of the „digital natives“, the legal education faces at a first glance incompatible challenges: On the one hand the understanding of theory, methodology and the holistic structure of law is still indispensable; on the other hand there is almost no time for teaching basic structures and basic knowledge of law because of the modular design of the curriculum as well as the early apprenticeship of knowledge in special areas of law.

In the opinion of Prof. Christoph Schärtl (SRH Hochschule Heidelberg), the best possible solution should be the application of
the inverted classroom concept whose basic ideas and practicability will be the topic of his this year´s contribution. Its core component should involve a comprehensive eTeaching plattform („eLAW“) which combines attendance periods with didactically structured self-studying periods in order to increase the efficency of the traditional classes and the generation of enough time to concentrate on professional and methodological competence. Related to this new understanding of Higher Education, there is not only the need to refocus the attendance periods (shift from knowledge to methodology), but also the necessity for different understanding of the teacher´s role away from classical one way-lectures („sage on the stage“) towards a learning coach and an arranger of didactically optimized learning environments („guide on the side“).



Zum Stand des Digitalen Lehrens und Lernens in Juristischen Studiengängen in Deutschland

Zunächst beleuchtet der Vortrag, welcher Stellenwert der Lehre in juristischen Studiengängen zukommt und ob neue didaktische Methoden Eingang in die Lehre gefunden haben, bevor die Verbreitung digitaler Medien in juristischen Studiengängen aufgezeigt wird. Bislang setzen viele Hochschulen e-Learning-Instrumente allenfalls ein, um den Studierenden Vorlesungsmaterialien zur Verfügung zu stellen, anstatt die vielfältigen Möglichkeiten zu nutzen, mit denen Lerninhalte interaktiv dargestellt und von den Studierenden nutzbar gemacht werden können. Doch wie weit passt e-Learning überhaupt in den fachdidaktischen Kontext und kann der Einsatz digitaler Medien in juristischen Studiengängen reichen, bei denen es doch auf den fachlichen Austausch und den Diskurs ankommt. Digitale Medien dürfen nicht zum bloßen Spielzeug verkommen, sondern müssen klug mit der Präsenzlehre verzahnt werden, um hier Freiräume zur Vertiefung und zur Diskussion zu schaffen. Auch die Studierenden wünschen sich e-Learning vor allem zur Ergänzung der Präsenzlehre und zur Vorbereitung auf Prüfungen. Welche Modelle bieten sich also an und sind es wert, näher betrachtet zu werden?



Workshop 1: Paducation – Verbesserung der Lehre durch Einsatz von Tablet Computern

PadUcation - iPads und Co - Einsatz in der Lehre

Die digitale Revolution ist, wenn man der Fachpresse und den eigenen Augen glauben darf im vollen Gange. Auch im Bildungsbereich kann man ihre Auswirkungen deutlich spüren: Vor allem Schulen nutzen und evaluieren in zunehmend Maße bereits in der Praxis die Möglichkeiten, die Tablets und Co bieten. Lernumgebungen wie itunesU ermöglichen u.a. flexible Lernzeiten, differenzierende Lernmaterialien und ein Plus an Interaktivität. Der Vortrag beschäftigt sich mit Grundlagen des Einsatzes von iPads in der (universitären) Lehre, zeigt Möglichkeiten des praktischen Einsatzes und gibt einen Einblick in neue Lehr- und Lernmodelle.

PadUcation - iPads and Co - Implementation in the fields of research and education

According to (specialised) press and believing your own eyes it is pretty clear that the digital revolution is in full swing. It’s effects could easily be seen in the fields of education: Plenty of schools are taking and evaluating the chances of implementation.

Learning environments such as iTunesU offer flexible learning, a maximum of differentiation and added value of interactivity.

The lecture will focus on basics of implementing iPads into teaching and science, gives teaching samples and offers an insight into new frameworks of pedagogy



Workshop 2: Multimedia Online Assessment Support by Virtual Learning Platforms

The workshop will explore the development and analysis of a bespoke and innovative virtual learning environment (VLE) which utilises engaging interactive multimedia resources. The VLE was specifically designed to address the identified male progression and BME attainment gap on English undergraduate legal studies with reference to existing and emerging research on the use of technology to enhance engagement and outcome. The results of the study will likely have significant implications for legal education, technology enhanced learning and the area of narrowing the gap initiatives both nationally and internationally. Should the study prove that such a resource can ‘close the gap’, it is likely to lead to a rethinking of interventions with greater use made of technology enhanced learning solutions and institutional resource being made available accordingly.


Workshop 3: Design Thinking - Einsatz von Kreativitätsmethoden zur Optimierung digitaler Lehr- / Lern-Umgebungen

Design-Thinking ursprünglich in Standford entwickelt als kreativer Innovationsprozess für Produkte und Services, ist Design Thinking heute eher als grundsätzlicher Ansatz für eine nutzerzentrierte Lösung von Problemen zu begreifen. "Fail early-fail often-fail cheap" als eine neue Form der Fehlerkultur ist dabei nur ein Aspekt. Wie lassen sich nun mit Hilfe des Design Thinking Ansatzes Lernprozesse von Studierenden mit flexiblen Präsenz- und e-learning- Anteilen optimieren? Dieser Frage wird am Beispiel eines Begleitseminars zum Anfertigen von Abschlussarbeiten in diesem Workshop nachgegangen. Im Fokus steht dabei, wie sich die Idee des Design Thinking zielführend in neue Kontexte transferieren lässt.

 

PARTNER

ZDRW