Prof. Dr. Carolin Sutter

Kurzvita

Professor Dr. jur. Carolin Sutter ist seit 2010 Dekanin der Fakultät für Sozial- und Rechtswissenschaften der SRH Hochschule Heidelberg. Als Studiengangsleiterin für die Bachelor und Master-Programme im Wirtschaftsrecht verantwortet sie seit 2004 die fachliche, methodische und didaktische Weiterentwicklung der Studiengänge. Carolin Sutter lehrt und forscht in den Bereichen des Internationalen Wirtschaftsprivatrechts, des Kapitalgesellschaftsrechts sowie der Corporate Governance und Compliance. Ein zusätzlicher Forschungs- und Interessensschwerpunkt liegt im Bereich der Juristischen Hochschuldidaktik. Im Jahr 2013 wurde Carolin Sutter mit einem Fellowship für Innovationen in der Hochschullehre durch die Baden-Württemberg Stiftung ausgezeichnet.

Professor Dr. Carolin Sutter has been the dean of the School of Social and Legal Sciences of the SRH University Heidelberg since 2010. As head of the Bachelors´ and Masters´ Degree Programs in Business Law since 2004, she is responsible for the professional, methodological and didactic development of the study programs. Carolin Sutter teaches and researches in the fields of International Business Law and Corporation Law, as well as in Corporate Governance and Compliance, with additional focus on the didactic development of legal study programs. In the Year 2013 she was awarded with a Fellowship for Innovations in Higher Education by the Baden-Württemberg Stiftung.

Abstract

Zunächst beleuchtet der Vortrag, welcher Stellenwert der Lehre in juristischen Studiengängen zukommt und ob neue didaktische Methoden Eingang in die Lehre gefunden haben, bevor die Verbreitung digitaler Medien in juristischen Studiengängen aufgezeigt wird. Bislang setzen viele Hochschulen e-Learning-Instrumente allenfalls ein, um den Studierenden Vorlesungsmaterialien zur Verfügung zu stellen, anstatt die vielfältigen Möglichkeiten zu nutzen, mit denen Lerninhalte interaktiv dargestellt und von den Studierenden nutzbar gemacht werden können. Doch wie weit passt e-Learning überhaupt in den fachdidaktischen Kontext und kann der Einsatz digitaler Medien in juristischen Studiengängen reichen, bei denen es doch auf den fachlichen Austausch und den Diskurs ankommt. Digitale Medien dürfen nicht zum bloßen Spielzeug verkommen, sondern müssen klug mit der Präsenzlehre verzahnt werden, um hier Freiräume zur Vertiefung und zur Diskussion zu schaffen. Auch die Studierenden wünschen sich e-Learning vor allem zur Ergänzung der Präsenzlehre und zur Vorbereitung auf Prüfungen. Welche Modelle bieten sich also an und sind es wert, näher betrachtet zu werden?

 

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